Alles über Blutschwämmchen und Feuermale (und deren Entfernung)

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Feuermale und Blutschwämmchen äußern sich zunächst in kleinen Malen und wachsen rasch. Bei ihnen handelt es sich in der Regel um Flecke oder rötliche Verfärbungen auf der Oberfläche der Haut. Sie kennzeichnen gutartige Neubildungen von Blutgefäßen. Für Betroffene stellen diese oftmals kosmetische Makel dar. Um sie rechtzeitig und komplikationsfrei zu entfernen, empfiehlt sich der frühzeitige Gang zu einem Spezialisten. Er beurteilt die vorliegenden Probleme und bespricht mit seinem Patienten eine gezielte Therapie. Nachfolgend erhält der Leser dieses Artikels die wichtigsten Fakten zu den Malen, welche Formen sie annehmen und welche Therapiemöglichkeiten bestehen. Für die Entfernung von Blutschwämmchen und Feuermalen steht eine hochwirksame Laserbehandlung im Vordergrund.

Wichtige Fakten im Überblick

Bei Blutschwämmchen, sogenannten Hämangiomen handelt es sich um häufig auftretende gutartige Tumore oder Geschwülste. Gehäuft treten sie im Kindesalter auf. Bei bis zu drei Prozent der Neugeborenen und zehn Prozent der Frühgeborenen liegen diese vor. Die Hämangiome befinden sich in vielen Fällen am gesamten Körper und an den inneren Organen. An der Hautoberfläche oder an den Schleimhäuten treten sie sichtbar in Augenschein. Betreffen die Blutschwämmchen die inneren Organe oder Körperteile entdeckt sie der Arzt meist zufällig. In manchen Fällen behindern sie die Funktion der sie umgebenden Region. Dies geschieht, wenn sich die Hämangiome stark vergrößern. Bei 60 Prozent der Betroffenen liegen sie im Hals- oder Kopfbereich vor.

Entstehung der Blutschwämmchen

Im Zuge der Bildung gutartiger Geschwülste bilden sich neue kapillare Lymph- und Blutgefäße. Sie dringen nicht ins benachbarte Gewebe ein und entwickeln keine Tochtergeschwülste. Durch die Vergrößerung der Hautgefäße entstehen die typischen rotbraunen Flecke. Sie weisen eine deutliche Begrenzung auf. Die Blutschwämmchen bilden sich entweder im Anschluss an die Geburt oder in den darauffolgenden Wochen. In den Folgemonaten wachsen sie rasch an. Häufig verschwinden die Hämangiome von allein und stellen keine Gefahr dar. Bei manchen Kindern führen sie zu seelischen Belastungen.

Wachsen die Hämangiome schnell an, empfiehlt sich eine frühzeitige Therapie. Speziell bei großen Malen im Gesicht, an der Lippe, am Lid, an der Nase oder im Bereich der Genitalien geben Betroffene Obacht. Die Diagnose fällt oftmals schnell. In der Regel empfiehlt der Arzt eine schnelle Entfernung von Blutschwämmchen.

Formen und Diagnose der Wucherungen

Der Arzt erkennt Blutschwämmchen schnell an ihren ausgeprägten Merkmalen wie Farbe, Form, Beschwerdebild und die genaue Abgrenzung zum anliegenden Gewebe. Bei stark vergrößerten Hämangiomen oder bei einem unklaren Befund wendet er weitere Diagnosemöglichkeiten an, um potenziell vorliegende Grunderkrankungen oder eine Beteiligung der innen liegenden Organe auszuschließen.

Der Mediziner unterteilt die unterschiedlichen Arten in:

  • kavernöse,
  • kapillare und
  • sklerosierende Hämangiome.

Ebenso treten beeren- oder traubenförmige Male, ein Haemangioma planotuberosum oder spezifische Blutschwämmchen an der Leber oder an der Augenhöhle auf.

Um einen Tumor auszuschließen, entnimmt der Arzt in schwierigen Fällen eine Gewebeprobe im Rahmen einer Biopsie. Diese untersucht er unter einem Mikroskop, um harmlose Wucherungen von Gefäßtumoren zu unterscheiden.

Blutschwämmchen neigen bei Lädierung zu starken Blutungen. Am Unterleib treten neben ebenso Geschwüre oder Infektionen auf. Diese entstehen durch eine Verunreinigung mit Stuhl oder durch die Reibung der Kleidung oder beim Säugling durch den ständigen Kontakt mit der Windel. Die Geschwülste lösen in seltenen Fällen Behinderungen beim Sprechen, Essen, Hören, Sehen oder Atmen aus. Die Entfernung von Blutschwämmchen steht daher im Vordergrund.

Therapie und Entfernung von Blutschwämmchen

Häufig verschwinden die Hämangiome von selbst. Sie wirken sich nicht auf den Körper des Menschen aus. Bei Jugendlichen und betroffenen Erwachsenen führen sie teilweise zu seelischen Belastungen, wenn diese gehäuft oder stark vergrößert auftreten. Im Gesicht stellen sie den größten Makel dar. Daher empfiehlt sich eine rasche Behandlung, bevor sich die Male weiter ausbreiten. Dadurch verhindern Betroffene eine aufwendige Therapie oder Operation.

Der Arzt entscheidet über die Form der Behandlung je nach Lokalisation, Art, Ausdehnung, Verlauf und weiteren Kriterien. Zur Therapie stehen verschiedene Methoden bereit, darunter die Kryotherapie. Hierbei erfolgt die Vereisung des Blutschwämmchens mit Stickstoff in flüssiger Form. Mit der Lasertherapie erzielen Mediziner hervorragende Ergebnisse. Zur Anwendung kommen:

  • YAG-Laser,
  • Argonlaser oder
  • Farbstofflaser.

Ebenso wenden Ärzte die Elektrokoagulation an oder veröden die Blutschwämmchen durch Sklerosierung. Mit der Kryo- oder Lasertherapie erzielen Mediziner die größten Erfolge. Operative Eingriffe finden selten statt. Bei tief sitzenden Hämangiomen setzen Ärzte diese zwingend ein.

Feuermale im Überblick

Das Feuermal oder Naevus flammeus nennt sich im Volksmund Storchenbiss. Dabei handelt es sich um eine angeborene, gutartige Erweiterung von kleinen Hautblutgefäßen. Es tritt an sämtlichen Stellen des Körpers auf und erhält bei der Geburt bereits seine vollständige Ausdehnung. Häufig kommt es im Nacken oder im Gesicht vor. Sie entstehen durch krankhaft erweitere Blutgefäße unter der Haut, die zu Wucherungen neigen. Das Mal vergrößert sich mit dem Wachstum des Körpers. In der Regel sind Feuermale harmlos. In den ersten Jahren bilden sie sich selbstständig zurück. Tun sie das nicht, intensiviert sich deren Färbung über die Jahre. Er entwickelt sich vom hellroten Fleck bis hin zum blauroten Mal. Zur Entfernung eignet sich eine Lasertherapie.

Lasertherapie bei Feuermalen und Blutschwämmchen

Aestomed Wien bietet eine schmerzarme Entfernung der Male an. Mit einer Sitzung erreichen Patienten bereits ein verbessertes oder optimales Ergebnis. Bei sehr großen Wucherungen dauert die Therapie etwas länger. Für jede Behandlung benötigt der behandelnde Mediziner etwa 15 Minuten. Zwischen den einzelnen Sitzungen halten Patienten längere Ruhephasen ein.

Die Therapie erfolgt mit selektiver Fotothermolyse. Dieses Laserlicht bewirkt, dass sich die Gefäße an den betroffenen Stellen verschließen und die Verfärbungen des Mals verschwinden. Die Feuermale und Blutschwämmchen weisen unterschiedliche Farben auf, der Laser absorbiert jeweils nur eine Tönung. Daher verwenden die Spezialisten mehrere Laser. Aestomed nutzt grundsätzlich vier verschiedene Geräte zur Erfassung der unterschiedlichen Wellenlängen. Dazu gehören:

  • der NLite-Laser mit gepulstem Licht,
  • das Aurora IPL-System,
  • der langgepulste Nd:YAG-Laser und
  • der gepulste Diodenlaser.

Damit verschwinden sämtliche Ausprägungen der Male. Zu Beginn kommt es zu vorübergehenden Nebenwirkungen wie Rötungen, Krustenbildung, Hyperpigmentierungen, Schwellungen und bläulichen Verfärbungen, die schnell verschwinden.

Aestomed Ambulatorium
Rennweg 9
1030 Wien
E-Mail: [email protected]
Tel: +43 1 718 29 29
www.aestomed.at

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